Körperlich fit mit ausgewogener Mineralstoffversorgung!

23 Jan
2016
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Bild: Mankau Verlag

Königstein im Taunus – Wir wissen heute, dass zu einem guten und gesunden körperlichen Allgemeinzustand eine ausgewogene Mineralstoffversorgung gehört. Doch was sind eigentlich Mineralstoffe? Die bekanntesten sind wohl Calcium, Kalium, Magnesium oder Natrium – sie erfüllen wichtige Aufgaben im Körperstoffwechsel. So reguliert zum Beispiel Magnesium die Nerven und Muskelfunktionen, während Calcium unerlässlich ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen.

Um richtig tätig zu werden, benötigen die Mineralstoffe allerdings die Hilfe eines Eiweißmoleküls. Auch als Trägermoleküle bekannt, schleusen sie die Mineralstoffe durch die Darmwand zu den vorgesehenen Zellen. Diese Eiweiß-Transportkörperchen können allerdings durch verschiedenste Magen- oder Darmprobleme signifikant geschwächt werden. So gelangen die lebenswichtigen Mineralien nicht an die für sie vorgesehenen Stellen und es kann ein Mangel im körperlichen Mineralhaushalt entstehen. Dies kann sich unter anderem durch Migräne, Haarausfall oder Muskelschwäche bemerkbar machen.

Viele Menschen versuchen, ihren Mineralhaushalt mit Hilfe von chemischen Nahrungsergänzungsmitteln zu optimieren. Nicht immer ist der Griff zur Calciumtablette oder zum Magnesiumpulver der beste. So führt zum Beispiel ein übermäßiger Verzehr von Magnesium zu Durchfall. Wer offen für den homöopathischen Gedanken ist und etwas völlig „Nebenwirkungsfreies“ ausprobieren möchte, liegt bei den bekannten Schüßler-Salzen richtig. Vor allem Eltern versuchen mit dieser Art der sanften Arznei ihren Kindern eine Alternative zur herkömmlichen Schulmedizin zu bieten. Grundsätzlich sollte man aber von den Schüßler-Salzen keine Wunder erwarten.

Auch möchte ich darauf hinweisen, dass mir keine evidenzbasierten Studien bekannt sind, die belegen, dass Schüßler-Salze eine kausale Wirkung entfalten. Es ist also möglich, dass es sich hierbei auch um einen Placeboeffekt handeln könnte. Trotzdem gibt es viele Menschen, die auf den Erfolg der Salze schwören … stehen sie ihnen doch bereits schon seit 1873 zur Verfügung. Ihr Entdecker war der deutsche Arzt und Begründer der Biochemie Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898), geboren in Bad Zwischenahn im Großherzogtum Oldenburg. Er praktizierte als homöopatischer Arzt und interessierte sich im Gegensatz zu den damals gebräuchlichen brachialischen Heilungsmethoden für eine sanfte, philantrophische Medizin.

Schüßler-Salze sind Mineralsalze, die den Mineralhaushalt im Körper harmonisieren sollen und somit Erkrankungen – wie zum Beispiel Akne oder Haarausfall – regulieren können. Zudem lassen sie sich ausgezeichnet mit schulmedizinischen Arzneimitteln kombinieren. Eines der bekanntesten Schüßler-Salze ist Silicium, welches schon manchem Patienten wieder zu Haarwuchs verholfen haben soll. Aber auch Ferrum phosphoricum, das generell als Salz für das Immunsystem gilt, trägt den einen oder anderen erkältungsfrei durch den Winter.

Gerade auch das Anwendungsgebiet bei Kindern ist groß: Von grippalen Infekten über Appetitlosigkeit und Schuppenflechten bis zu ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) sollen die Salze schon wahre Wunder gewirkt haben. Am besten kauft man sich im Buchladen einen Ratgeber (Empfehlung: „Die 12 SALZE des Lebens“/www.mankau-verlag.de), in dem die Salze in ihren verschiedenen Anwendungsgebieten aufgelistet sind oder informiert sich im Internet.

Über Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler:
In Oldenburg eröffnete Schüßler im Jahre 1858 als homöopathisch arbeitender Arzt seine eigene Praxis. Damals waren etwa 700 verschiedene homöopathische Arzneien bekannt. Durch die beginnende naturwissenschaftliche Erkenntnis, dass Mineralstoffe für den Zellstoffwechsel und die Krankheitsentstehung eine sehr große Bedeutung besitzen, begann Schüßler, sich mit den in der Homöopathie gebräuchlichen Mineralstoffen vermehrt auseinanderzusetzen!
Er untersuchte die Asche Verstorbener und erkannte Zusammenhänge zwischen der jeweiligen Todesursache und dem Mangel an bestimmten lebensnotwendigen anorganischen Salzen (Mineralien).
Seine Forschungen führten ihn zu der Erkenntnis, dass zwölf Mineralstoffe besonders wesentliche Funktionen ausüben … diese setzte er erfolgreich bei seinen Patienten ein. Seine feste Überzeugung war, dass durch diese zwölf Mineralsalze „alle Krankheiten, welche überhaupt heilbar sind, geheilt werden können.“

Titia große Broermann

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