Die eigenen vier Wände in Abwesenheit sichern! Mit diesen Tipps legen Sie Einbrechern das Handwerk!

20 Jan
2016

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Heutige Gaunerzinken, schematisiert • Bild: Uli Himstedt (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Saarbrücken – Im Jahr 2014 registrierte die Polizei über 150.000 Einbrüche mit Diebstahl in Deutschland. CosmosDirekt erklärt, wie Bewohner von Häusern und Wohnungen das Einbruchrisiko mindern und sich für den Ernstfall absichern können.

Die Zahl der Einbruchdiebstähle ist erneut gestiegen: Wurden 2013 bundesweit 149.500 Fälle registriert, waren es 2014 schon 152.123 Fälle. Besonders aktiv sind Diebe zwischen Oktober und Januar. Aktuell macht es die dunkle Jahreszeit Einbrechern demnach besonders leicht, einen Diebstahl unerkannt zu verrichten. Die folgenden Tipps helfen, das eigene Zuhause zu schützen.

Geheime Zeichen der Einbrecher:

Damit es gar nicht erst zu einem Einbruch kommt, ist Aufmerksamkeit geboten. Anzeichen für eine mögliche Tat sind sogenannte „Gaunerzinken“: Mit diesen unscheinbaren Kreidezeichen in Form von Kreisen und Strichen an Hauswänden oder Einkerbungen an Haustüren markieren Einbrecher mögliche Einbruchsorte. Wer ein solches Zeichen entdeckt, sollte sofort die Polizei informieren.

Die eigenen vier Wände in Abwesenheit sichern!

Am häufigsten nutzen Einbrecher die Zeit zwischen 10:00 und 18:00 Uhr, wenn viele Wohnungen berufstätiger Menschen leer stehen. Besonders wirksam lässt sich das Einbrechen mit speziellen Schlössern für Fenster und Türen verhindern. Praktische Helfer sind auch Smart-Home-Systeme, also technische Sicherungssysteme wie zum Beispiel ein Fingerabdruck-Türschloss, das für zusätzliche Sicherheit sorgt oder eine mobile Licht- und Rolllädensteuerung, die Anwesenheit simuliert, obwohl niemand zu Hause ist.

„Grundsätzlich sollten Fenster und Türen abgeschlossen werden, wenn der Wohnraum verlassen wird. Einfach ins Schloss gezogene bzw. nicht verriegelte Türen und angekippte Fenster lassen sich leicht öffnen“, warnt Bernd Kaiser, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt: „Ebenso sollten die Bewohner ihren Schlüssel nie außerhalb der eigenen vier Wände verstecken.“

Für den Ernstfall gewappnet

Ob eine zerstörte Eingangstür oder eine gestohlene Play-Station: Im Durchschnitt entstehen bei jedem Einbruch Schäden in Höhe von 3.250,– Euro. „Eine Hausratversicherung schützt vor dem materiellen Verlust durch einen Einbruch. Sie übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für aufgebrochene Fenster, Türen und, falls mitversichert, Vandalismus-Schäden nach einem Einbruch“, so Bernd Kaiser. Dabei spielt es keine Rolle, ob einem die Gegenstände gehören, die aus dem eigenen Haushalt gestohlen wurden … auch Geliehenes ist geschützt.

Eigene Wertgegenstände – wie ein Laptop oder Schmuck – sollten durch Kaufbelege und Fotos dokumentiert sein, um im Leistungsfall die Schadenhöhe besser nachweisen zu können.

https://www.cosmosdirekt.de

ots/gw

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