„Internationaler Tag des Tees am 15. Dezember“: Kenia exportiert mehr Tee als Sri Lanka, Indien oder China!

15 Dez
2015
Bild: Kibenda Tea Estate

Bild: Kibenda Tea Estate

Schmecken und fühlen kannst Du ihn,
doch nicht beschreiben,
den köstlichen Zustand der Ruhe,
den der Tee hervorbringt,
jener unschätzbare Trank,
der die fünf Ursachen des Kummers vertreibt.

… wußte schon Kaiser Chien Lung (1710-1799)

Frankfurt am Main – Die meisten Menschen verbinden Tee mit Anbaugebieten wie Indien, Sri Lanka oder China. Laut Online-Statistik-Portal „Statistica“ exportiert Kenia aber noch mehr Tee als jedes dieser genannten Länder.

Anläßlich des „Internationalen Tag des Tees am 15. Dezember“ sind diese Fakten über den kenianischen Tee äußerst interessant:

Schon im Jahr 1903 brachte G.W.L. Caine Tee aus Indien nach Limuru in Kenia. Nicht weit entfernt von Nairobi kann man in Limuru eine Tour durch die historische Kiambethu Plantage unternehmen.

In den Sprachen Hindi und Urbu bedeutet Tee “Chai”. Aber auch in Suaheli wird Tee „Chai“ genannt. So bedeutet der bekannte „Chai Tee“ eigentlich „Tee Tee“.

Mehr als 60 Prozent des kenianischen Tees werden von bäuerlichen Kleinbetrieben produziert. Im Jahre 2013 betrug Kenias Top Exportwert 915 Millionen US-Dollar. Der Großteil des Tees wird nach Ägypten, Sudan, Afghanistan, Pakistan, Großbritannien und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) exportiert. In den letzten Jahren stiegen auch Länder wie Angola, Vietnam, Philippinen, Aserbaidschan, Südkorea, Tschechien, Myanmar und Südsudan mit auf den ‚kenianischen Tee-Zug‘.

Kenia produziert vor allem ‚Schwarztee‘. Das Angebot von ‚grünem und weißem Tee‘ sowie ‚weißem Matcha‘ hat sich inzwischen noch enorm gesteigert.

grayling/rf/gw

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