„Lindenberg. Udo und Berlin!“ … eine Reise durch seine persönliche Ost-West-Geschichte!

2 Dez
2015
Udo Lindenberg posiert mit Gitarre auf dem Schreibtisch des Stasichefs Erich Mielke • Bild: obs/N24/© Frank Bartsch

Udo Lindenberg posiert mit Gitarre auf dem Schreibtisch des Stasichefs Erich Mielke • Bild: obs/N24/© Frank Bartsch

Die exklusiv für N24 produzierte Reportage „Lindenberg. Udo und Berlin!“ am 13. Dezember, um 15:15 Uhr, thematisiert Udo Lindenbergs Liebe zur deutschen Hauptstadt und ist zugleich eine Reise durch seine persönliche Ost-West-Geschichte.

In den siebziger Jahren besucht der Ausnahme-Musiker die „Insel im roten Meer“ zum ersten Mal: West-Berlin, das von der Mauer umgebene Eiland, mitten in der DDR gelegen. Lindenberg ist fasziniert von der bunten, kreativen Power in der Stadt. Von seiner Neugierde getrieben zieht es ihn auch immer wieder inkognito in den Osten. Hier trifft er Fans, besucht Künstler wie Wolf Biermann oder Heiner Müller – und verliebt sich in ein Mädchen aus Pankow.

Die Liebesgeschichte zu dem Mädchen aus Ost-Berlin sowie die Unsinnigkeit der Teilung Deutschlands thematisiert Lindenberg nicht nur in zahlreichen Liedern, auch sein Musical „Hinterm Horizont“ vereint Privates und die deutsch-deutsche Geschichte. Das Stück von Autor Thomas Brussig wird ein Erfolg und feiert im Frühjahr 2016 seinen 5. Geburtstag.

Udos Berlin-Musical ist Ausgangspunkt und roter Faden der Reportage, die immer wieder Ausschnitte von und hinter der Bühne mit realen Ereignissen aus dem Leben des Musikers verknüpft. Auf einer Fahrt durch die Hauptstadt plaudert Udo über damals und heute, spricht über Privates und Politik. Das Filmteam ist dabei, als Lindenberg zum ersten Mal die Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin-Lichtenberg besucht. Im ehemaligen Amtszimmer von Stasi-Minister Erich Mielke erzählt er von seinen Erfahrungen mit der DDR-Obrigkeit und wirft einen Blick in seine persönliche Stasi-Akte.

Sängerin Nina Hagen berichtet in der N24-Reportage über ihre Erfahrungen mit dem musikalischen Weggefährten: „Ich habe mich immer darüber gefreut, dass Udo die in der DDR nicht in Ruhe gelassen hat. Deswegen war er für uns ja auch so unglaublich wichtig, weil er uns mit einbezogen hat in die Welt“.

Neben dem Musiker selbst und der „Mother of Punk“ Nina Hagen, kommen auch zahlreiche Freunde und Künstler zu Wort, darunter Entertainerin Romy Haag, Produzent Jim Voxx, die Musicaldarsteller Josephin Busch, Serkan Kaya und Rainer Brandt sowie der Leiter der Stasiunterlagenbehörde Roland Jahn.

„Lindenberg. Udo und Berlin!“ ist am 13. Dezember um 15:15 Uhr exklusiv im TV auf N24 zu sehen und nach Ausstrahlung in der N24-Mediathek: http://www.n24.de/n24/Mediathek/

ots/wk

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