Alte Oper Frankfurt: 500 Schüler aus Hessen und Thüringen präsentieren eigene Kompositionen

19 Mrz
2014

Pedelecs by Wikivoyage [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Bild: Pedelecs by Wikivoyage [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Frankfurt am Main Schulprojekt Response 2014 … über 500 Schülerinnen und Schüler aus Hessen und Thüringen präsentieren ihre eigenen Kompositionen – in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium, der Alten Oper Frankfurt und den „Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik“ … mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der „con moto Foundation“, dem „Inner Wheel Club Frankfurt Rhein-Main“ und dem „Kulturfonds Frankfurt RheinMain“ … Medienpartner ist „hr2 Kultur“.

In vier Abschlusskonzerten präsentieren über 500 Schülerinnen und Schüler aus 25 Hessischen und Thüringischen Schulklassen im Mozart-Saal der Alten Oper Frankfurt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ihre Kompositionen: Freitag, 21. März, 14:00 und 18:00 Uhr, und Samstag, 22. März, 12:30  und 17:00 Uhr. Eintritt frei!

Rund ein halbes Jahr lang haben sie gemeinsam mit ihren Lehrern und externen Musikprofis im Rahmen des diesjährigen ‚Response Schulprojektes‘ nach dem Motto „Klang und Zeit – musikalische Grenzüberschreitung(en)“ – ‚musikalische Antworten’ auf die Referenzwerke „Le Sacre du Printemps“ (1913) von Igor Strawinski und „Ionisation“ (1931) von Edgar Varèse erarbeitet.

Seit 1990 haben an diesem Schulprojekt hessenweit insgesamt mehr als 200 Schulen und über 7.000 Schüler teilgenommen. Seit 2009 ist die HfMDK Trägerin von ‚Response‘ in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium. Im November 2013 startete die neue Projektphase – das heißt Komponisten, Interpreten und Lehrer haben seitdem mit 25 Schülergruppen, davon 21 in Hessen und 4 Klassen in Thüringen, gearbeitet.

Die Ergebnisse können sich hören und sehen lassen: Es ertönen unter anderem musikalische Geschichten vom „Klang der Dinge“, von „4D- der vierten Dimension“ und dem „Frühlingserwachen“ über „Das Gefrier-Stück“ bis hin zu „Grenz.Wertig.“

Der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz ist einmal mehr von dem Projekt ‚Response‘ begeistert: „Response bleibt auch nach 22 Jahren eines der innovativsten und spannendsten Projekte, bei dem sich KünstlerInnen und SchülerInnen in allgemeinbildenden Schulen begegnen. Dass mehr Schulen aller Schulformen als 2012 durch die Unterstützung weiterer Sponsoren 2014 teilnehmen können, zeigt das wachsende Bewusstsein für eine gemeinsame Verantwortung der staatlichen wie der privaten Träger für Innovation und Kreativitätsförderung im Land, die wir brauchen“.

Und auch Thomas Rietschel, Präsident der HfMDK, sieht sich bestätigt in der Trägerschaft des Schulprojektes Response: „Die Response-Idee korrespondiert in vielfacher Art und Weise mit den Zielen unserer Hochschule. Als Kunsthochschule wissen wir, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche möglichst frühzeitig zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Musik und Kunst zu führen. Besonders am Herzen liegt uns dabei die zeitgenössische Musik, die an unserer Hochschule einen besonderen Stellenwert hat. Gleichzeitig können wir in diesem Vorhaben unsere Studierenden praxisnah und lebendig auf ihre spätere Tätigkeit als Vermittler vorbereiten, ob sie nun Komposition, ein Instrument oder Lehramt studieren, alle können sie von der Mitwirkung am Response-Projekt profitieren.“

Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen unterstützt Response im Rahmen ihrer weit angelegten Förderung musisch-kultureller Jugendbildung. „Mit Response werden Wege gebahnt, die Auseinandersetzung mit Neuer Musik in der Zusammenarbeit von Schülern und Lehrern mit Komponisten und Musikern anzuregen. Dabei werden Eigenschaften für erfolgreiches Lernen wie Neugier, Mut zum Experiment und zur Kreativität, Motivation und Ausdauer für die Ausführung eigener musikalischer Ideen entwickelt“, resümiert Dr. Thomas Wurzel, der Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Die Alte Oper Frankfurt, die sich in diesem Jahr als neuer Kooperationspartner am Response-Projekt beteiligt, hatte Strawinskis „Le Sacre du Printemps“ in den Mittelpunkt ihres Musikfests zum Saisonauftakt gestellt. Gerhard Müller-Hornbach, Professor für Komposition an der HfMDK, Komponist und Gründer des ‚mutare ensemble’, ist gemeinsam mit der Grundschullehrerin Bettina Schubert und dem Gymnasiallehrer Dr. Matthies Andresen verantwortlich für die Planung und Durchführung des Schulprojektes ‚Response‘.

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/-gw

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