(12) Prinzessin Sarah vom Goldenen Planeten: „Wir alle wollen in Liebe, Freundschaft und Frieden leben!“

10 Mrz
2013

Illustration: Ina-Maria Kowald, Königstein im Taunus

FORTSETZUNG: Ein Arzt war der nächste Anrufer: „Prinzessin Sarah, was ist Ihrer Meinung nach unsere größte Schwäche?“

„Fehlendes Selbstvertrauen – denn davon hängt es ab, was wir erreichen. Wir können nur das erreichen, an das wir glauben. Und wir können nur das sein, an das wir glauben. Wir sollten unsere Ziele mit Zuversicht verfolgen und daran glauben, dass wir sie auch erreichen können.

Wir sollten Pessimismus und Trübsinn gegen Optimismus und Begeisterung eintauschen – dann werden sich erstaunliche Ergebnisse in unserem Leben einstellen. Selbst wenn Fähigkeiten, Ausbildung und Erfahrung geringer sein sollten als bei anderen, kann so gut wie jeder Mangel durch dynamische Begeisterung wettgemacht werden.“

Eine Journalistin eines bekannten Magazins wollte wissen: „Wie gehen Sie auf Ihrem Planeten mit alltäglichen Problemen um?“ „Aus jeder Situation gibt es einen Ausweg – kraft unseres Glaubens. Dem Menschen einen Glauben schenken heißt, seine Kraft verzehnfachen. Wir beraten und helfen uns gegenseitig. Dazu dient auch unser ’Sternenhaus‘, das sich sehr bewährt hat.

Denken Sie einmal darüber nach, warum manchen Menschen einfach alles gelingt! Die Antwort ist nicht so schwer: Sie verfolgen ihr Ziel mit unerschütterlichem Glauben. Sie sprühen vor Begeisterung und ziehen andere mit in ihren Bann. Der Heilige Antonius, den wir auch auf unserem Planeten kennen, sagte einmal: ’In Dir muss brennen, was Du in anderen entfachen willst‘.“

Ein Rundfunk-Journalist stellte die Frage: „Was hat Sie persönlich so stark und selbstsicher gemacht?“ „Auch wir wurden nicht einfach so blindlings auf unseren Planeten geworfen. Auch bei uns hat jeder ein Recht auf ein Zuhause, auf menschliche Wärme und Geborgenheit. Wir wissen: Wenn sich das Innere des Menschen verändert, verändert sich alles, die ganze Welt. Ich bin sehr glücklich, auf einem Planeten leben zu dürfen, auf dem wir uns alle vertrauen, stark machen und voller Zuversicht in die Zukunft blicken.“

David bewunderte die Prinzessin, mit welcher Souveränität sie antwortete. Die nächste Frage stellte ein Schreinermeister: „Was raten Sie Menschen, die Angst vor der Zukunft haben?“ „Nichts beeinflusst unser Leben so sehr wie die Angst. Angst beeinträchtigt unsere Lebensqualität – und das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen daran glauben, dass wir bedeutende Reserven an Gesundheit, Energie und Ausdauer besitzen, die der Angst entgegenwirken und Optimismus und Begeisterung aufkommen lassen. Begeisterung und Glauben können Wunder wirken! Gehen Sie auf das Leben zu, und es wird auf Sie zukommen.“

Die Moderatorin unterbrach: „Wir könnten Prinzessin Sarah noch stundenlang zuhören, doch unsere Sendezeit geht leider zu Ende.“ Tosender Beifall setzte ein. Zugabe, bitte Zugabe – hallte es durch den Studiosaal. „Wir haben soeben entschieden, Prinzessin Sarah zu einer Veranstaltung auf die Königsteiner Burg einzuladen. Dann haben Sie Gelegenheit, all das zu fragen, was Sie auf dem Herzen haben“, sagte die Moderatorin zum Abschluss.

Obwohl Prinzessin Sarah ziemlich erschöpft war, sah sie glücklich und zufrieden aus. David begleitete sie durch die Menschenmenge in eine ruhigere Gegend. Plötzlich bemerkte sie, dass sie ihre Sternenkette nicht mehr hatte: „Oh Gott, wo kann sie nur sein, ohne sie bin ich hilflos.“ David beruhigte sie, doch es nützte nichts. „Ich muss sie wiederfinden. Bitte hilf mir.“ Sie gingen den gleichen Weg zurück. Prinzessin Sarah war nervös und weinte: „Wie konnte ich sie nur verlieren, ohne es zu merken. Irgendjemand muss sie mir in der Menschenmenge abgenommen haben. Durch diesen wertvollen Stern bin ich Tag und Nacht mit dem Goldenen Planeten verbunden. Nur mit ihm kann ich Kontakt zu unserem Herrscher, dem weisen Mann, aufnehmen.

David sah sie mitleidig an: „Weine doch nicht, wir werden Deine Sternenkette schon wieder finden.“ Es war schon dunkel, nur ab und zu kam ihnen noch jemand entgegen. Lediglich auf einer Wiese standen noch ein paar Jugendliche, sie erzählten und kicherten vor sich hin. Plötzlich sah die Prinzessin ein kurzes Leuchten. Sie blieb stehen. David sah sie an: „Was hast Du?“ „Können wir mal zu den jungen Leuten gehen, ich glaube, sie haben meine Kette.“ „Wie kommst Du darauf?“ Prinzessin Sarah zitterte am ganzen Körper: „Dieses goldene Leuchten hat nur mein Stern. Meinst Du, sie geben mir meine Sternenkette zurück?“ „Bestimmt“, tröstete David.

„He, da kommt ja die Prinzessin vom anderen Planeten. Wie heißt er gleich wieder? Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass wir Dir diese ungeheure Geschichte abnehmen. Wer hat Dir dieses Märchen denn eingetrichtert? Lass Dich mal betrachten, Du siehst richtig scharf aus“, rief ihr einer der Jugendlichen entgegen. David sprang ein: „Lasst sie in Ruhe. Sie ist o.k. – helft ihr lieber.“ „Helfen sollen wir! Was hast Du denn mit der Kleinen vor, Du Pimpf?“ David fühlte sich dieser Bande gegenüber nicht stark genug – Prinzessin Sarah platzte mitten rein:

„Ich habe meine Sternenkette verloren. Und ich glaube, dass Ihr sie gefunden habt.“ „Eine Sternenkette, wie sieht die denn aus“, grinste einer der Kerle. „Bitte, gebt sie mir zurück. Sie ist sehr wertvoll für mich“, bat die Prinzessin. „Wenn sie für Dich wertvoll ist, ist sie auch für uns wertvoll.“ „Nein, Ihr könnt nichts damit anfangen …“

Was Prinzesssin Sarah weiterhin so alles auf unserer guten alten Erde erlebt, erfahren Sie in der nächsten Fortsetzung …

Elisabeth Engel: “Die Prinzessin vom Goldenen Planeten – David’s Entdeckung” zu beziehen über Tel. 06174-24233, E-Mail: gwarnecke@t-online.de (Illustrationen: Ina-Maria Kowald, Königstein im Taunus)

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