Merck hilft Opfern in Japan / Autohersteller zeigen sich solidarisch

3 Apr
2011

Darmstadt – Merck und seine Mitarbeiter spenden für Opfer der Katastrophe in Japan  …  Angesichts des Erdbebens und des Tsunamis in Japan will das Unternehmen der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten mit einer Spende von 100 Mio YEN (in etwa 875.000 EUR) helfen. Der weitaus größte Teil dieser Spende wird an die internationale Hilfsorganisation „Save the Children“ gegeben.

Über die Verwendung des restlichen Teils der Spende entscheiden die Merck-Tochtergesellschaften in Japan. Sicher ist bereits, dass die Region um Onahama mit Spenden bedacht wird. Dort befindet sich unweit des Atomkraftwerkes von Fukushima ein Werk von Merck.  Zudem ruft Merck seine Mitarbeiter zu Spenden auf, die das Unternehmen verdoppeln wird. Dieses Geld wird ebenfalls an „Save the Children“ gespendet.

Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, sagte: „In Gedanken sind wir bei allen Menschen in den von der Tragödie betroffenen Gebieten. Wir hoffen inständig, dass es gelingt, die Situation in Fukushima unter Kontrolle zu bekommen, dass Japan und den Japanern keine weiteren Katastrophen bevorstehen und dass der Wiederaufbau bald beginnen kann. Unsere Spenden sollen Japan unterstützen und helfen“  … ergänzend fügt er hinzu: „Als ich in Japan lebte, durfte ich die Stärke, den Mut und die Hingabe der japanischen Bevölkerung kennen lernen. Daher bin ich davon überzeugt, dass dieses Land nach der Tragödie besser dastehen wird als vorher. Merck wird Japan dabei auch unterstützen, indem wir nicht aufhören, dort weiter in Forschung, Entwicklung und Produktion zu investieren.“

Die Geschäftsleitung von Merck hat des Weiteren entschieden, einen Hilfsfonds für seine japanischen Mitarbeiter, die persönlich von der Naturkatastrophe betroffen sind, einzurichten. Das Unternehmen beschäftigt in Japan rund 1.000 Mitarbeiter.   – green-economy/gw

Japan hält zusammen  …  das gilt auch in Autoindustrie. Die Produktion im Rotationssystem spart Strom. Das nützt allen.

 In der Krise zeigen sich Japans Autohersteller solidarisch. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, wollen die Hersteller ihre Produktion im Rotationsprinzip herunterfahren, um Strom zu sparen. Damit sollen ungeplante Blackouts vermieden werden.

Die japanische Energieversorgung ist nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima eingeschränkt. Deshalb droht eine Rationierung des Stroms, der die Produktion lahmlegen könnte. Durch die abwechselnde Verminderung der Fertigung sollen komplette Stopps vermieden werden. Schon bislang summiert sich der Produktionsausfall aller Marken auf über 350.000 Einheiten.   – fnp/gw

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