NABU. forsa, Landwirte, Fördergelder

forsa-Umfrage zur Förderung der Landwirtschaft, Januar 2017

Berlin – Die in Deutschland von den Umweltverbänden BUND, DNR, NABU und WWF getragene europaweite Agrar-Kampagne „LivingLand“ hat schon über 100.000 Unterstützer gefunden.

Zudem haben sich bereits mehr als 300 Organisationen und Unternehmen aus vielen gesellschaftlichen Bereichen zur LivingLand-Vision einer fairen, umweltverträglichen, gesunden und global verantwortungsvollen Agrarpolitik bekannt.

„Wir wollen eine geeinte und nachhaltige EU, die Mensch und Natur dient. Wir fordern daher von EU-Agrarkommissar Hogan und EU-Haushaltskommissar Oettinger eine andere Verteilung der Agrarsubventionen. Landwirte, die auf ihren Flächen die Artenvielfalt schützen, in mehr Tierwohl investieren oder auf Ökolandbau umstellen, verdienen viel mehr Unterstützung als bisher. Aber es dürfen nicht länger Milliarden Euro an Steuergeldern per Gießkanne über die Agrarfläche verteilt werden, unabhängig davon was dort mit Boden, Grundwasser und Klima geschieht“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Im Februar hatte die EU-Kommission die öffentliche Befragung zur Zukunft der Agrarpolitik nach 2020 gestartet, die noch bis zum 02. Mai läuft. Unter www.NABU.de/abstimmen stellt der NABU eine Beteiligungshilfe an der laufenden Bürgerbefragung der Europäischen Kommission zur Verfügung. Hier lassen sich vorformulierte Forderungen der Verbände für eine Reform der EU-Agrarpolitik unterstützen und mit wenigen Klicks einreichen.

Zusammen mit über 50 Umweltorganisationen in ganz Europa gibt der NABU somit auch all denen eine Möglichkeit sich zu beteiligen, denen eine umfassende Beantwortung der fachlich anspruchsvollen 34 Fragen der Kommission zu aufwändig ist. Unter: www.Living-Land.de können Organisationen und Unternehmen mit ihrem Logo die Aktion unterstützen …

Hier gibt es auch mehr Infos zur Initiative „LivingLand“ und einen Link zum Originalfragebogen der EU-Kommission für die individuelle Beantwortung. Bereits teilnehmende Unterstützer sind auf der internationalen Seite www.living-land.org/ourvision zu finden.

NABU-Modell für ein alternatives Fördersystem: www.NABU.de/agrarreform2021

www.NABU.de

ots/gw

FGS, Flughafen Frankfurt, Service, defekte Gepäckstücke

Erste Hilfe für den Koffer … Flughafen-Gepäckservice repariert defekte Gepäckstücke direkt vor Ort

Frankfurt am Main – Ob defekte Brillen, ramponierte Absätze, verschwundene Knöpfe – alles kein Problem für die kompetenten und hilfsbereiten Dienstleister am Flughafen Frankfurt. Selbst für beschädigte Taschen und Koffer findet sich rasch eine Lösung:

In der Ankunftshalle B beseitigt das Team vom ‚Flughafen Gepäck-Service (FGS)‘ im Handumdrehen jedes kleine oder auch größere Malheur mit dem Reisegepäck – denn an blockierenden Rollen, hakenden Reißverschlüssen oder fehlenden Griffen soll das gelungene Reiseerlebnis nicht scheitern.

Die Werkstatträume der FGS befinden sich in der Gepäckausgabe B im Terminal 1 des Flughafens Frankfurt unmittelbar neben dem Kofferband 11. Die Mitarbeiter sind allesamt in den Werken der jeweiligen Hersteller geschult und sorgen mit wenigen Handgriffen dafür, dass der lädierte Koffer wieder reisetauglich wird. Ist das Gepäckstück nicht mehr zu reparieren, hält die Firma im Lager jederzeit rund 1.500 Koffer aller renommierten Marken und in jeder Preisklasse als Ersatz bereit. 

Kosten für Reparatur oder Austausch fallen in der Regel nicht an, denn grundsätzlich gilt: Für Zerstörung, Verlust oder Beschädigung von aufgegebenem Reisegepäck haftet die Fluggesellschaft. Ausgenommen sind normale Abnutzungserscheinungen wie Kratzer, Schrammen und leichte Dellen. Bei einem Totalschaden wird der Zeitwert ersetzt. Voraussetzung für die Nutzung des Services der FGS ist die direkte Reklamation des Schadens am Schalter der Airline oder schriftlich bis zu sieben Tage nach dem Flug.

Doch auch zu Beginn einer Reise kann die FGS der „Retter in der Not“ sein. So kommt es beispielsweise beim Einchecken von Tiertransportboxen immer wieder zu Beanstandungen wegen der Größe oder bereits vorhandener Schäden. Hier hat die FGS Alternativen in allen Größenordnungen parat, die die Beförderungsbestimmungen erfüllen. Außerdem gibt es Faltkartons für Sporträder, die meist nicht ohne entsprechende Verpackung aufgegeben werden können.

Die Öffnungszeiten der FGS sind an die Betriebszeiten des Flughafens angepasst. Die Werkstatt ist an 365 Tagen im Jahr von 06:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Mehr Informationen gibt es unter: www.fgs-frankfurt.de

Weitere Details zu den vielfältigen Services am Flughafen Frankfurt finden Fluggäste und Besucher auf der Reise-Homepage, im Service-Shop sowie über die Social-Media-Kanäle auf Twitter, Facebook, Instagram und YouTube

gw

Erben, Steuernsparen, Horst BialloMünchen – Was Sie steuerfrei erben können! – Wer kann schon in Ruhe nachdenken, wenn es weh tut? Viele Menschen sind aber genau in dieser Situation, wenn es um eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben geht:

Wie gehe ich mit dem Erbe eines geliebten Menschen um? – oder: Wem vererbe ich mein eigenes, hart erarbeitetes Geld und Gut? Und wie viel bekommt der Staat davon?

Für langwierige und komplizierte Erläuterungen zu Erben, Vererben, Steuern und Stiftungen fehlen oft Zeit und Nerven … das kann sich bitter rächen! Wie findet der Betroffene aus dem Wust an Informationen rund ums Erbe das heraus, was wirklich wichtig ist?

Das interessante Buch »HILFE! Ich erbe« bietet die wichtigsten Fragen und Antworten – mit den Fakten, die wirklich entscheidend sind! – Aus dem Inhalt:  Was muss ich wissen, wenn ich (ver)erbe? … Was sind die typischen Erbfallen? … Was erbt der Staat?

Über den Autor

1985 macht sich Horst Biallo nach seinem Wirtschaftsstudium und Volontariat bei der Tageszeitung »Die Welt« selbstständig. Als freier Autor schrieb er u.a. für »Wirtschaftswoche«, »Stern« und »Welt am Sonntag«. Daneben macht er sich als Sachbuchautor mit „Die geheimen deutschen Weltmeister“ oder dem Wirtschaftsbestseller »Die Doktormacher«, einen Namen. 1996 erscheint erstmals unter seiner Regie das »Thema der Woche« zu Fragen rund um Geld, Kredit & Recht in regionalen Tageszeitungen.

Die daraus entwickelte Serie wird noch heute von einem Dutzend deutscher Tageszeitungen wöchentlich gedruckt. 1999 gründete er www.biallo.de und versorgte so auch andere Webseiten wie z.B. der Welt, SZ oder FAZ mit unabhängigen Artikeln. Der Erfolg führte 2003 zur Gründung der thematisch breiter aufgestellten Partnerseite »geldsparen.de«, der 2009 biallo.at – und 2015 die portugiesische biallo-Version „comparar-juros.com“

Horst Biallo: „Hilfe! Ich erbe“ – Alles über Erben, Vererben, Steuern und Nachlass … 112 Seiten| Softcover – 8,99 €(D) | 9,30 €(A) – ISBN 978-3-89879-905-8,  Münchner Verlagsgruppe GmbH  –  www.m-vg.de

gw

Brasilien, Angola, Kabel System

Bild: By Cvdr [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Luanda (Angola) – Für die globale Telekommunikationsbranche konnte jetzt Angola Cables  – mit einem weiteren Schritt hin zur Fertigstellung einer neuen Route – den Abschluss der Meeresuntersuchung für das südatlantische Kabelnetzsystem (South Atlantic Cable System, SACS) und ebenso den Start der Verlegung des Kabels auf der angolanischen Seite des SACS bekannt geben.

Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung des auf globale Sicht relevanten Projekts, bei dem, sobald fertiggestellt, das SACS an das Monet-Kabelnetzsystem – das die Vereinigten Staaten und Brasilien verbindet – und an das westafrikanische Kabelnetzsystem (West Africa Cable System, WACS) angeschlossen sein wird.

Beim SACS handelt es sich um ein 40-Tbps-Kabel mit einer Länge von 6.165 km. Es verfügt über vier Glasfaserpaare, die Angola mit Brasilien und damit Afrika und die beiden amerikanischen Kontinente miteinander verbinden werden. (Jedes Glasfaserpaar kann 100 Wellenlängen mit einer Bandbreite von 100 Gbit/s führen.) Angola Cables gehört zu einem aus 12 Mitgliedern bestehendem Konsortium, das das WACS (das Unternehmen ist bei diesem einer der größten Anteilseigner) betreibt. Dabei handelt es sich um ein Kabelnetzsystem, das Betreibern in Angola und im sub-saharischen Afrika über 11 Länder hinweg Dienste auf Carrier-Niveau anbietet. Das WACS, ein 14.530 km langes Kabel, das von Yzerfontein (Südafrika) nach London (Vereinigtes Königreich) verläuft, verfügt über vier Glasfaserpaare und 14 Landanbindungen, von denen 12 an der Westküste Afrikas liegen (darunter auf Kap Verde und auf den Kanaren) und zwei in Europa (Portugal und England) liegen.

Dank der erfolgreich abgeschlossenen Meeresuntersuchung kann Angola Cables sicherstellen, dass das Kabel auf der besten Route verlegt wird, wodurch gefährliche Stellen umgangen werden können.

Wir haben mit unseren Partnern und Zulieferern eng zusammengearbeitet, um den größtmöglichen Mehrwert des SACS-Netzes für unsere Kunden sicherzustellen“, sagte Antonio Nunes, CEO von Angola Cables: „Das SACS wird im Rahmen unserer globalen Vernetzungsstrategie die erste direkte Hochgeschwindigkeitsverbindung im südlichen Transatlantik-Datenverkehr sein.“

SACS soll bis Mitte 2018 bereitstehen

„Dieser wichtige Meilenstein zeigt deutlich, dass das SACS-Kabel auf dem besten Weg ist, fertig zu werden, und Angola Cables wird seine Dynamik beim Vertrieb weiter stärken, um seine auf dem SACS basierende Dienste bis Mitte 2018 bereitstellen zu können. Kunden wechseln zunehmend auf die südliche Transatlantik-Route, um ihre Angebote zu diversifizieren und um mehr Sicherheit zu erhalten. Das SACS bietet in Verbindung mit Monet und dem bestehenden WACS-Kabel einen unvergleichlichen Mehrwert, nach dem es, wie wir es sehen, eine äußerst große Nachfrage auf dem Markt gibt“, fügte Artur Mendes, Chief Commercial Officer bei Angola Cables, hinzu.

Informationen über ‚Angola Cables‘ finden Sie unter:  http://www.angolacables.co.ao  – 

und Informationen über ‚Ocean Specialists, Inc. (OSI)‘, unter:  http://oceanspecialists.com

ots/PRNewswire/- gw

Messer, Industriegas, Vietnam

Stefan Messer (3. v. li. stehend.) und Marc Wachter, Geschäftsführer Messer Vietnam, (re. sitzend) bei der Vertragsunterzeichnung mit Vertretern von Hoa Phat. • Bild: MESSER

Bad Soden /Krefeld – In Hanoi haben der deutsche Industriegase-Spezialist MESSER und HOA PHAT STEEL, größter Stahlproduzent Vietnams, jetzt einen Vertrag über den Bau zweier Produktionsanlagen für Industriegase unterzeichnet.

Die Vertragslaufzeit beträgt 25 Jahre. Messer wird die Luftgase Sauerstoff, Stickstoff und Argon per Pipeline an das Stahlwerk liefern. Im November 2018 sollen beide Anlagen in der Wirtschaftszone Dung Quat im südlichen Zentralvietnam in Betrieb genommen werden. Die Gesamtkapazität beträgt 80.000 Normkubikmeter Sauerstoff und 160.000 Normkubikmeter Stickstoff pro Stunde, was circa fünf bzw. zehn Tankwagenfüllungen entspricht.

Damit wird es das größte Werk für die Produktion von Industriegasen in Vietnam. Messer investiert insgesamt über 90 Millionen US-Dollar.

Neben der Versorgung des Stahlwerks wird auch der lokale Markt, wie etwa die Schiffbauindustrie und Automobilzulieferer mit Gasen in flüssiger Form beliefert. „Im vergangen Jahr konnten wir durch die Pflege unserer Partnerschaften und dem weiteren Ausbau der Belieferung des lokalen Markts ein besonders starkes Wachstum in Vietnam generieren“, sagt Stefan Messer, Eigentümer und CEO der Messer Gruppe. In Vietnam erzielte Messer im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 40 Millionen Euro.

Messer kooperiert seit 2007 mit der Hoa Phat-Gruppe. Damals investierte das Unternehmen 20 Millionen US-Dollar für den Bau einer Luftzerlegungsanlage, um den Gasebedarf der ersten integrierten Anlage von Hoa Phat Steel zu decken. Die zweite Anlage wurde 2012 in Betrieb genommen und erhöhte die Produktionskapazität von Messer in Vietnam um rund 150 Prozent. 2016 nahm der Industriegasehersteller seine dritte Luftzerlegungsanlage in Vietnam in Betrieb. Mit einer Kapazität von 27.000 Normkubikmetern Sauerstoff und 54.000 Normkubikmetern Stickstoff pro Stunde entstand seinerzeit die größte Industriegaseanlage im Norden Vietnams. Alle Produktionsanlagen wurden auf dem Gelände von Hoa Phat Steel in der Provinz Hai Duong errichtet.

Die 1898 gegründete Messer Group ist der größte privat geführte Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase.

Unter der Marke Messer – Gases for Life – ist das Unternehmen in 36 Ländern in Europa, Asien, Amerika und Algerien mit mehr als 90 operativen Gesellschaften aktiv. Die internationalen Aktivitäten werden aus Bad Soden bei Frankfurt am Main gelenkt, die Steuerung der Zentralfunktionen Kommunikation, Logistik, Engineering und Produktion sowie Anwendungstechnik erfolgt aus Krefeld.

Stefan Messer, CEO und Eigentümer der Messer Gruppe, arbeitet zusammen mit 5.485 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach definierten Prinzipien. Dazu gehören Kunden- und Mitarbeiterorientierung, verantwortliches Handeln, unternehmerische Verantwortung, Exzellenz sowie Vertrauen und Respekt. Im Jahr 2016 erwirtschaftete der Industriegasespezialist einen konsolidierten Umsatz von 1,146 Milliarden Euro.
http://www.messergroup.com    http://www.gasesforlife.de

Messer in Vietnam

Mit drei Abfüllwerken für Flaschengase, der ersten Anlage des Landes zur Herstellung von CO2 in Lebensmittelqualität, einem Stickstoffgenerator und drei Luftzerlegungsanlagen hat sich Messer seit 1997 zu einem der größten Industriegaselieferanten Vietnams entwickelt. Messer bietet das gesamte Gaseportfolio an, ob hochreine Gase, Gasgemische, Spezialgase oder Gase in großen Mengen.  –  http://www.messer.com.vn/EN/

Die Hoa Phat Gruppe ist einer der führenden industriellen Hersteller in Vietnam.

Mit ‚Stand März 2017‘ zählen zwölf Mitgliedsunternehmen zum größten Hersteller von Stahl und Stahlrohren in Vietnam. Die Hoa Phat Gruppe arbeitet hauptsächlich in folgenden Bereichen: Baustahl, Stahlrohre und verzinktes Stahlblech, Kälte-, Möbel-, Maschinen- und Anlagenbau, dem Immobiliengeschäft, einschließlich Gewerbeimmobilien und Wohnimmobilien, sowie dem Landwirtschaftssektor mit Futtermitteln und Viehzucht. Bisher ist die Eisen- und Stahlproduktion eine strategische Produktion, die über 80 Prozent des Gesamtumsatzes und des Gewinns des Konzerns ausmacht. Die Marktanteile von Hoa Phat liegen derzeit bei 22 bzw. 26 Prozent.

Messer/gw

Fichte, Baum des Jahres, Opel-Zoo

Die Fichte – Baum des Jahres 2017 • Bild: Opel-Zoo Archiv

Kronberg im Taunus – Der „Internationale Tag des Baumes“ am 25. April wird mit vielfältigen Veranstaltungen und Feierstunden begangen. Er soll die Bedeutung des Waldes und der Bäume für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Bereits seit dem Jahre 1952 findet dieser Tag des Baumes auch in Deutschland statt.

Seit 1989 ruft die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung jährlich einen „Baum des Jahres“ aus, um für ein Jahr lang die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Baumart zu lenken, für Bäume und ihre Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht zu sensibilisieren und in dem einen oder anderen Fall auf Bestandsgefährdungen hinzuweisen. All diese bisher 29 ausgerufenen Bäume des Jahres findet man im Opel-Zoo auf einem Lehrpfad, der entlang des großen Rundwegs verläuft und auf dem man sich über die verschiedenen Baumarten informieren kann.

Dieses Mal fiel die Wahl auf die Fichte (Piceaabies). Kaum eine Baumart begegnet uns im Alltag so häufig wie gerade die Fichte – dies aber nicht unbedingt, weil sie 26% unserer Waldfläche ausmacht. Vielmehr begegnet sie uns unbemerkt: Aufgrund ihrer guten Holzeigenschaften findet man Fichtenholz als Dachlatten und Balken in nahezu jedem Dachstuhl und jedem Holzständerwerk. Pro Hektar Fichtenwald wachsen jährlich 15 m3 Holz nach, was sogar für die Dachstühle gleich zweier Einfamilienhäuser reichen würde.

Auch das Gebälk und die Wände des Giraffenhauses im Opel-Zoo sind aus nachhaltig bewirtschafteter Fichte. Holzfaserplatten aus Fichtenholz machen Furniermöbel stabil und auch bei der Papierherstellung liefern ihre Fasern die gewünschten Eigenschaften. Das in ihrem Holz enthaltene und die Druckstabilität erhöhende Lignin sorgt nicht nur dafür, dass die Bäume 50-60 m hoch werden können, es lässt sich daraus sogar Vanillearoma gewinnen. Selbst Stradivari nutzte das Holz des immergrünen Nadelbaumes als Klangholz für seine weltberühmten Geigen.

In der heimischen Forstwirtschaft gilt die Fichte als „Brotbaumart“, was ihren wirtschaftlichen Wert widerspiegelt. Sorgt sie aufgrund ihres schnellen und aufrechten Wuchses und ihrer positiven Holzeigenschaften doch für eine nachhaltige und regionale Rohstoffversorgung ohne lange Transportwege. Es sprechen also viele gute Gründe dafür, dass die Fichte zum Baum des Jahres 2017 gewählt wurde.

Im Opel-Zoo findet man die Fichte mit der informativen Beschilderung auf dem Lehrpfad „Baum des Jahres“, der dem großen Rundweg folgt – oberhalb der Anlage der Rotfüchse. Mit den Anpflanzungen der „Bäume des Jahres“ leistet der Opel-Zoo auch bei der Flora einen weiteren Beitrag zur Biodiversität und zur Wissensvermittlung über die Notwendigkeit der Erhaltung der biologischen Vielfalt.

Die Kassen im Opel-Zoo in Kronberg haben täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Einbruch der Dunkelheit auf dem Gelände bleiben. Der Opel-Zoo ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Haltestelle Opel-Zoo der Buslinien 260 und 261.  –  www.opel-zoo.de

gw

Eric Klotzsch, Liebesfilm, Fernsehen

Eric Klotzsch als Lenz • Bild: „obs/ZDF/Emma Simon“

Mainz – „Es ist wirklich kein Wunder, dass sich negative Energien immer mehr verbreiten, sorgen doch Fernseh- und Kinofilme mit ihren zahlreichen Krimis dafür, dass Agressionen, Hass und Tötungsdelikte an der Tagesordnung sind! Es wäre besser, Filme zu produzieren, die positive Impulse vermitteln und menschliches, liebevolles Miteinander fördern … so wie nun das ZDF mit der Komödie ‚Liebesfilm‘ ein positives Signal sendet – und auch sonntags mit „Herzkino“ ein Vorbild ist“, betont Gertrud E. Warnecke, Chefredakteurin dieses Magazins.     

Doch nun zu „Liebesfilm“:  Wie ist es heutzutage um das Rollenverhalten und um die Aufgabenverteilung zwischen Mann und Frau bestellt? Ist es nicht viel einfacher, überhaupt keine Verantwortung zu übernehmen? Fragen, um die es in der Komödie „Liebesfilm“ geht, die derzeit in Berlin für die ZDF-Redaktion „Das kleine Fernsehspiel“ entsteht. Neben Lana Cooper und Eric Klotzsch spielen Sabine Vitua, Gerdy Zint, Hartmut Becker und andere. Regie führt Robert Bohrer, der zusammen mit Emma Rosa Simon auch das Buch schrieb.

Lenz (Eric Klotzsch) ist ein Kreuzberger Rumtreiber: Lustig, charmant, phantasievoll und absolut entscheidungsunfähig. Als er sich in die ungewöhnliche Kriegsfotografin Ira (Lana Cooper) verliebt, verbringen sie einen wunderschönen, unbeschwerten Sommer miteinander, bis Ira Lenz unmissverständlich klarmacht, dass sie ein Kind will – immerhin geht sie stramm auf die 40 zu. Doch der Gedanke an Nachwuchs macht Lenz Angst. Er läuft davon und führt wieder sein altes Leben: Ausschlafen, Feiern und mit seinem Freund Kenn (Gerdy Zint) rauchend in der WG-Küche sitzen.

Doch Lenz vermisst Ira. Und als er sie zufällig wiedersieht, werden sie nach einer wilden Liebesnacht wieder ein Paar. Dann ist Ira schwanger. Lenz fühlt sich betrogen, Ira fühlt sich von ihm im Stich gelassen. Können die beiden ihre Liebe noch retten?

„Liebesfilm“ ist eine Koproduktion von BASIS Berlin Filmproduktion, ZDF/Das kleine Fernsehspiel und DFFB- Deutsche Film- und der Fernsehakademie. Der Film wird gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Die Redaktion im ZDF hat Jörg Schneider. Gedreht wird voraussichtlich bis 29. Mai 2017. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

www.daskleinefernsehspiel.de   http://facebook.com/DaskleineFernsehspiel    www.zdf.de

ZDF/gw

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