Friedrich Georg Göthé (vermutlich); Fotografie nach einem verschollenen Porträt; © Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum

Frankfurt am Main – Er ist einer der eher Unbekannten in der Familie Goethe, obwohl ein zentraler Platz in der Chronik für ihn durchaus angemessen wäre: Friedrich Georg Göthé, der Großvater des Dichters.

Von ihm stammt nicht nur das Geld für das sorglose Leben der Familie am Großen Hirschgraben und für den Ankauf des Elternhauses, einschließlich der edlen Weine im Keller. Mit seinem Eintritt in die Frankfurter Bürgerschaft beginnt 1687 auch die Geschichte der Familie Goethe in Frankfurt. Ein gesichertes Porträt gibt es dennoch nicht von ihm.

Die Ausstellung im Arkadensaal des Frankfurter Goethe-Museums spürt mit Abbildungen und Originaldokumenten der Lebensgeschichte des weitgereisten Schneidermeisters und Gastwirts Friedrich Georg Göthé (1657-1730) nach. Den Akzent auf dem „e“ legte sich der Schneider bei seinen Reisen nach Frankreich zu, damit der letzte Buchstabe nicht verschluckt wurde.

Die spannende Schau, die bis zum 25. Februar 2018 zu sehen ist, zeigt das Bild eines Mannes, der mit Neugier und Bildungshunger aus einem thüringischen Dorf aufbricht, um erst in der Welt und schließlich in Frankfurt am Main sein Glück zu machen. Die hoch interessante Präsentation wurde konzipiert von Wolfgang Schopf, dem Leiter des Literaturarchivs im ‚Universitätsarchiv der Goethe-Universität‘, und Joachim Seng, Leiter der ‚Hochstiftsbibliothek‘. Die von der Sparda-Bank Hessen eG unterstützte Ausstellung orientiert sich an dem im letzten Jahr in der „Anderen Bibliothek“ erschienen Buch „Monsieur Göthé. Goethes unbekannter Großvater“.

Friedrich Georg Göthés Bittschrift zur Aufnahme in die Frankfurter Bürgerschaft vom 14. Dezember 1686; © Institut für Stadtgeschichte Frankfurt

Einer der Gründe, warum Friedrich Georg Göthé in der Familienchronik nicht die ihm gebührende Beachtung gefunden hat, mag an einer gerichtlichen Klage liegen: Johann Wolfgangs Großvater väterlicherseits hatte einst den würdigen Stadtsyndicus Dr. jur. Johann Wolfgang Textor, Ururgroßvater mütterlicherseits, verklagt, weil dieser seine Rechnungen – d.h., die seiner jungen Frau, nicht bezahlt hatte. Der renommierte Rechtshistoriker Prof. Michael Stolleis ist mit großer Sorgfalt diesem Rechtsstreit nachgegangen. Die kuriose Prozessakte, die sich im Institut für Stadtgeschichte befindet, liefert jetzt nicht nur den Stoff für eine Nacherzählung, sondern auch für ein kleines Theaterstück.

In dem Gespräch „Textor versus Göthé“ erörtern am 24. Januar 2018 Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts, und Prof. Stolleis den historisch-juristischen Hintergrund des Falls. Dabei werden die Protagonisten vorgestellt und der sozial- und rechtshistorische Zusammenhang dargelegt. Mit von der Partie sind auch Michael Quast und Katerina Zemankova von der Fliegenden Volksbühne, die ausgewählte Passagen lesen.

„Monsieur Göthé – Goethes unbekannter Großvater“ bis  25. Februar 2018 im Goethe-Museum Frankfurt am Main – weitere Informationen unter:  www.goethehaus-frankfurt.de

Bernd Heier

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Frankfurt am Main – Unter dem Namen FINTOSCH betreibt Silvia Staab-Nickel, Geschäftsführerin und alleinige Gesellschafterin, auch eine internationale Kinderkrippe (Toddler’s School) sowie einen internationalen Kindergarten.

Nun präsentiert die FINTOSCH Multilingual Primary School ihr Angebot der Öffentlichkeit Schulleiter ist Frank van Poucke: Am 03. Februar 2018 von 11:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr dürfen Kinder zwischen 5 und 7 Jahren – allein oder gemeinsam mit ihren Eltern – kostenlos am Probeunterricht teilnehmen. Dabei können sie auch Yoga sowie die Rechenmethode Abakus kennenlernen.

Unterrichtet werden Deutsch, Sport und IPC in jeweils 20-minütigen Einheiten. IPC ist die Abkürzung für International Primary Curriculum: Hinter dem Begriff verbirgt sich fächerübergreifendes, flexibles und kreatives Lernen“, erklärt Direktor van Poucke.

Kinder lernen von ganz alleine

Wie beim richtigen Unterricht führen auch am Tag der offenen Tür jeweils zwei Grundschullehrer in den Sprachen Englisch und Deutsch durch den Stoff. Die Lehrer sitzen mit Schülern auf gleicher Ebene an eigens entwickelten Gruppentischen. Statt einer Schultafel gibt es ein Active Board, auf dem auch Inhalte vom Computer oder aus dem Internet angezeigt werden können. „Ziel ist es, den Unterricht so abwechslungsreich und spannend wie möglich zu gestalten und dabei die eigene Kreativität zu wecken. Dann lernen die Kinder von ganz alleine“, erklärt Schulgründerin Staab-Nickel.

Sport und gesunde Ernährung

Hier beginnt der Unterricht drei Mal die Woche mit 90 Minuten Sport. Beweglichkeit und Koordination, aber auch Rhythmusgefühl, Fantasie und eigener Ausdruck werden gefördert. „An unserem Tag der offenen Tür können die Kinder unser Konzept 20 Minuten lang selbst erleben“, betont van Poucke: „Bewegung ist ganz entscheidend für uns. Wir integrieren Bewegungsabläufe zusätzlich in den normalen Unterricht.“

FINTOSCH Multilingual Primary School präsentiert sich als Grundschule der Zukunft“ … „Auch gesunde Ernährung nehmen wir sehr ernst“, sagt Staab-Nickel, die im Schulalltag oft gemeinsam mit den Kindern isst: „Die Mahlzeiten werden größtenteils mit Produkten aus ökologischem und regionalem Landanbau zusammenstellt.“

Eine wichtige Besonderheit der FINTOSCH Multilingual Primary School ist, dass die Schule mit einer Eingangsstufe für Kinder ab fünf Jahren beginnt. „Das gibt den Kindern ein Jahr mehr Zeit, um sich in spielerischer Weise an das schulische Lernumfeld zu gewöhnen – und um beide Sprachen, Englisch und Deutsch, zu lernen“, sagt van Poucke:  „Nach der vierten Klasse können Eltern und Kinder dann frei wählen, ob sie ins deutsche oder internationale Schulsystem wechseln möchten.“

Flexible Öffnungszeiten in der Betreuung:  „Unsere FINTOSCH-Einrichtungen sind von 07:45 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Außerdem haben wir nur insgesamt sechs Schließtage im Jahr. Das ist vor allem für berufstätige Eltern entscheidend“, erklärt Staab-Nickel: „Wir setzen auf familiäre Nähe, sehen uns als Partner in der Erziehung der Kinder!“ – Familiäre Nähe, feste Strukturen, Schule der Zukunft: „Unsere Kinder sind die Weltbürger von morgen. Kreative Ideen sind gefragt. Wir zeigen ihnen die Werkzeuge, mit denen sie üben und viele Lösungen selbst erarbeiten können“, so van Poucke.

Tag der offenen Tür – FINTOSCH Multilingual Primary School, Schumannstr. 4-6, 60325 Frankfurt Samstag, 03. Februar 2018, – 11:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr – Anmeldung über:  info@fintosch.com  –  Tel: 069-770 769 11  –  www.fintosch.com

Nadia Saadi /-gw

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Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main

Frankfurt am Main – Die wesentlichen Themen für die Wirtschaft im Jahr 2018 sind nach den Worten von Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main: Die Chancen für den Finanzplatz aufgrund des Brexits, die Bewältigung der Wohnraum-Nachfrage und die Weiterentwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain.

Zur Eröffnung des Jahresempfangs der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main am 16. Januar 2018 stellte der IHK-Präsident fest: „Der Wirtschaft geht es gut, die Signale für 2018 stehen weiter auf Wachstum.“ In der Metropolregion rechne er mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von mehr als zwei Prozent. „Die Einstellungsbereitschaft ist hoch. Wir erwarten weitere Beschäftigungsrekorde.“ 2017 stieg die Zahl der Beschäftigten um 44.000, im Jahr 2018 wird es wahrscheinlich weitere 50.000 sozialversicherungspflichtige Stellen mehr geben. „FrankfurtRheinMain setzt sein Wachstum als Wirtschaftsstandort auf hohem Niveau weiter fort.“

Dabei gebe es für den Finanzplatz Frankfurt einen Sondereffekt: „So sehr wir den Brexit als politischen Vorgang der Entsolidarisierung eines Nachbarn in Europa bedauern, so deutlich sehen wir den Impuls für den Finanzplatz Frankfurt.“ Mehr als fünfzehn Banken hätten sich entschieden, Teile ihrer Geschäftseinheiten von der Themse an den Main zu verlegen.

Prof. Dr. Müller betonte, jetzt müssten die Weichen für die Wirtschaftskraft und Wohnraumversorgung der Zukunft gestellt werden: „Neue Wohnviertel müssen entstehen, weil die Menschen hier leben und arbeiten wollen – und wir sind froh darüber, dass FrankfurtRheinMain so attraktiv ist! Wir sollten also auch froh darüber sein, dass viel gebaut wird.“ Um das Wachstum der Wirtschaft nachhaltig zu gestalten, brauchen die Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte. Den hessischen Unternehmen fehlten rund 56.000 Fachkräfte, davon 14.000 akademisch Qualifizierte und 42.000 beruflich Qualifizierte. „Drei Viertel aller Stellen, die aktuell in hessischen Betrieben nicht besetzt werden können, richten sich also an beruflich qualifizierte Fachkräfte.“

Ein besonderes Gewicht legt die IHK seit Jahren auf die Weiterentwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Für die Verständigung unter den verantwortlichen Akteuren in Politik und Wirtschaft habe es lange Zeit kein geeignetes Format gegeben. Es sei nun endlich gelungen, ein „Strategieforum FrankfurtRheinMain“ als einen Think Tank für diejenigen zu bilden, die dem Vorwärtsdrängen der Metropolregion eine reale Gestalt geben wollen. In diesem Strategieforum, das jetzt erstmals in Frankfurt zusammentreten wird, treffen Vertreter der Landesregierungen von Hessen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg mit Vertretern der Kommunen und der Wirtschaft zusammen.

„Zum Jahresanfang steht die hessische Wirtschaft hervorragend da: Erstmals gibt es in unserem Land mehr als 2,5 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, zudem ist die Arbeitslosenquote mit 4,7 Prozent die niedrigste seit der Wiedervereinigung. Die Lage ist im Rhein-Main-Gebiet besonders gut, denn hier schlägt das wirtschaftliche Herz unseres Landes extra stark“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

„Frankfurt am Main gehört zu den attraktivsten Standorten in Europa“, betont Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann: „Die Menschen und die Unternehmen schätzen unsere Stadt aufgrund der hohen Lebens- und Standortqualitäten. Preiswerter Wohnungsbau für alle Bevölkerungsschichten, also auch junge Familien, Erzieherinnen, Pflegekräfte, Polizisten, sichert unseren Wohlstand auch für die Zukunft.“

„Heute rangiert Frankfurt in einer Flughöhe, die das Wort vom Frankfurter Museumswunder nicht übertrieben erscheinen lässt“, sagte Dr. Philipp Demandt, Direktor Städel Museum, Schirn Kunsthalle Frankfurt und Liebieghaus Skulpturensammlung, in seinem Gastvortrag zum IHK-Jahresempfang: „Kunst- und Kultureinrichtungen in Paris, London, Wien, New York sind allesamt Partner unserer Frankfurter Museen. Die schönsten Leihgaben aus aller Welt kommen in die Stadt, die sich wie kaum eine andere in Deutschland international positioniert hat und unsere Ausstellungen gehen auch den umgekehrten Weg … Doch kein Wachstum ohne Investition – versuchen wir also gemeinsam, die Dynamik dieser Stadt und dieser Region zu erhalten. Dabei ist und bleibt unser Anspruch, alle Schichten der Gesellschaft, unabhängig von Herkunft, Vorbildung und Wohlstand, an die Kunst heranzuführen.“

www.frankfurt-main.ihk.de

IHK/gw

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Im kommunalen Ärztezentrum Büsum arbeiten junge und ältere Kollegen zusammen im Team, ganz rechts im Bild der Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje • Copyright: ZDF/Frank Zintner

Mainz – Seit einigen Jahren wird der Mangel an Ärzten auf dem Land immer mehr beklagt: Tausende Landärzte fehlen – und Rezepte sind gefragt, wie das anders werden kann.

Die „plan b“-Dokumentation „Lockruf aufs Land – Wie junge Mediziner wieder Hausarzt werden“ stellt am Samstag, 20. Januar 2018, 17:35 Uhr, im ZDF einige Lösungsansätze vor – wie zum Beispiel aus dem dünn besiedelten Norwegen, wo Medizinstudenten auf das Landleben vorbereitet werden.

Im norwegischen Hammerfest, kurz vor dem Nordkap, verbringen die Medizinstudenten Lars Rødland und Ingvild Elverud ihr komplettes letztes Studienjahr. Sie sollen sich darauf vorbereiten, dort später als Landärzte zu arbeiten. Hammerfest und die ganze Region Finnmark gehören zu einer Sonderförderungszone:

Wer dorthin umsiedelt, bekommt einen Teil seines Studienkredits erstattet. Man bezahlt weniger Einkommensteuer, bekommt mehr Kindergeld, und der Strom ist von der Mehrwertsteuer befreit. Die Stadt braucht jeden Einwohner – und diese wiederum brauchen Ärzte. Doch neben finanziellen Anreizen steht auch die praktische Ausbildung im Fokus.

Die Ärztin Ingrid Petrikke Olsen, Dozentin an der Arktischen Universität Tromsø, hat das Projekt entwickelt, Studenten gezielt aufs Landarztleben vorzubereiten. Dazu angeregt wurde sie von eigenen Erfahrungen als junge Medizinerin: „Ich habe schnell festgestellt, dass mein letztes Studienjahr besser gelaufen wäre, wenn ich es gleich direkt auf dem Land hätte machen können.“

Seit August 2017 bekommt eine Gruppe von vier Studenten ein Jahr lang einen Intensivkurs, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Region, mit Hausbesuchen bei Patienten, Notfallübungen und regulärem Sprechstundendienst in einer Hausarztpraxis.

n Deutschland fehlen im Moment 2.700 Hausärzte – auch hier sind neue Konzepte gefragt. Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen unterstützt beispielsweise junge Ärzte bei der Praxisgründung. So hat sie eine verwaiste Praxis im 2.800-Einwohner-Ort Gräfenthal aufgekauft und die Ärztin Sabine Kuhnen dort für zwei Jahre in Teilzeit fest angestellt. Die Mutter von drei Kindern, Mitte 30, hätte den Schritt noch nicht gewagt, eine Praxis zu übernehmen und sich in Schulden zu stürzen. Jetzt hat Sabine Kuhnen Zeit, sich in Ruhe zu überlegen, ob sie sich selbstständig machen und die Praxis übernehmen will.

Noch einen Schritt weiter geht die Gemeinde Büsum an der Nordsee. Als der letzte Arzt zu verschwinden drohte, hat die Kommune einfach selbst ein Ärztehaus eröffnet und dort fünf Mediziner fest angestellt. Eine Verwaltung übernimmt die administrativen Aufgaben, Ärzte müssen sich nicht hoch verschulden, um eine Praxis zu übernehmen, die Mediziner können im Team arbeiten – und Teilzeitmodelle sind jederzeit möglich.

https://presseportal.zdf.de/pm/plan-b/  •  http://planb.zdf.de  •  http://twitter.com/ZDF  •  http://facebook.com/ZDF

ZDF/wk

Bild: SemperOpernball

Pforzheim – Mit dem SemperOpernball wurde ein einmaliges Kultur-Ereignis geschaffen, das sich in den letzten zwölf Jahren zu einem Ball der Superlative entwickelt hat.

Jedes Jahr füllt dieses bekannte und beliebte Klassik- und Entertainment-Ereignis die Dresdner Semperoper bis auf den letzten Platz: 2.500 Gäste feiern IN und über 15.000 VOR der Oper auf dem Theaterplatz.

Sichern Sie sich noch heute Ihre Logenkarten für den 26. Januar 2018!

Als Gäste von JUWELIER LEICHT werden Sie diesen besonderen Abend in unvergesslicher Atmosphäre von den besten Logenplätzen aus und mit bestem Blick auf das Ballgeschehen genießen. Entscheiden Sie sich schnell, denn es sind nur noch wenige Restplätze zur Verfügung.

Auch 2018 werden wieder prominente Gäste mit dem Dresdner St. Georgs Orden“ geehrt, der in aufwändiger Handarbeit in der Meister-Werkstatt von Juwelier Leicht gefertigt wird.

Auch der Stargast für die Late-Night-Show steht schon fest: Freuen Sie sich auf den Weltstar ANDRÉ RIEU mit seinem Orchester!

Weitere Informationen erteilt gern:  JUWELIER LEICHT – Sarina Wichmann

Tel. +49 (0)7231 12 99 129 – E-Mail:  sarina.wichmann@juwelier-leicht.de

www.semperopernball.de

-/gw

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Guido Reinking • Bild: Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V.

Frankfurt am Main – Das Auto von morgen ist nicht grün, sondern smart! – Erneut bietet Thomas Kremer, Präsident ‚Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V., seinen Mitgliedern und Gästen mit Guido Reinking einen herausragenden Referenten … am Dienstag, 23. Januar 2018, 18:30 Uhr, Villa Bonn, Siesmayerstraße 12, 60323 Frankfurt am Main.

Guido Reinking beleuchtet in seinem Vortrag die verschiedenen Aspekte des Dieselskandals und gibt einen Ausblick auf die Zukunft: Das juristische Nachspiel des Dieselskandals schwebt über der Zukunft der gesamten Automobilindustrie. Schwer einzuschätzen ist, wie stark die Ermittlungen dem Geschäft und dem Image der Automobilhersteller schaden. Fest steht jedoch auch, dass die öffentliche Diskussion momentan einseitig festgefahren ist und wichtige, positive Entwicklungen und Neuerungen der Automobilentwicklung ignoriert werden.

Dabei knüpfen sich hohe Erwartungen an das Auto von morgen: Neben Sicherheitsaspekten soll es weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Abgase ausstoßen, leiser sein und zu einer nachhaltigen, klimafreundlichen Mobilität der Zukunft beitragen. Zudem soll durch selbstfahrende Autos die soziale Teilhabe all jener erhöht werden, die selbst nicht in der Lage sind, ein Auto zu steuern.

Die Automobilbranche beobachtet Guido Reinking seit über 20 Jahren – zunächst für die „Welt am Sonntag“, dann für die „Financial Times Deutschland“ sowie neun Jahre als Chefredakteur der Branchen- und Wirtschaftszeitung „Automobilwoche“. Auf Kongressen und Konferenzen brachte er die wichtigsten Köpfe der Branche zusammen.

Seit Anfang 2015 liefert er mit ‚Guido Reinking Automotive Press‘ spannende Inhalte rund um das Thema Mobilität. Für TV-Sender wie n-tv, WDR und ZDF ist Guido Reinking ein gefragter Gesprächspartner. Er knüpft Kontakte zwischen Unternehmen der Automobil-, IT- und Dienstleistungsindustrie.

Teilnahmegebühr: Mitglieder: 35,– Euro / Nichtmitglieder: 50,- Euro / Young Professionals: 20,- Euro … In der Teilnahmegebühr inbegriffen sind Abendessen sowie Getränke. Anmeldung erbeten unter:  www.wirtschaftsclub-rm.de/reinking.php

info@wirtschaftsclub-rm.de  –  www.wirtschaftsclub-rm.de

-/gw

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Bild: Pixabay

Naples, Florida – Dr. Leslie Norins, MD, PhD, CEO von Alzheimer’s Germ Quest, Inc., lobt ein Preisgeld in Höhe von 1 Millionen US-Dollar für den Wissenschaftler aus, der überzeugende Beweise dafür liefern kann, dass ein Infektionserreger die Hauptursache für Alzheimer-Erkrankungen ist.

Der auf drei Jahre angelegte Wettbewerb ist bereits am 15. Januar 2018 gestartet. Forscher können sich unter ALZgerm.org bewerben.

Es ist an der Zeit, dass die Jagd nach einem Mikroorganismus, der bei Alzheimer die Rolle des Übeltäters spielt, offensiver mit Finanzmitteln ausgestattet wird“, sagt Dr. Norins. Der Grundgedanke des Wettbewerbs wird in einem begleitenden Buch unter dem Titel „It’s Time to Find the Alzheimer’s Germ“ (Es ist Zeit, den Alzheimer-Krankheitserreger zu finden) dargelegt.

Dr. Norins sagt, dass es eine ganze Reihe von beeindruckenden Berichten gibt, die nahelegen, dass Alzheimer das Ergebnis einer mikrobiellen Infektion ist. 33 führende Alzheimer-Forscher haben zudem im Jahr 2016 ein Begleitwort unterzeichnet, in dem mehr Forschung in diesem Bereich gefordert wird.

Bis jetzt, sagt Norins, haben wichtige Geldgeber noch immer nicht ihre Prioritäten entsprechend angepasst und halten „unerschütterlich an den alten, sicheren Favoriten“ bei den Forschungsthemen, wie Amyloidplaques und Tau-Proteinschlingen, fest: „Es besteht die Hoffnung, dass dieser Wettbewerb dabei helfen wird, für ein weltweit größeres Interesse bei der Erforschung von Mikroben zu sorgen. – Wenn wir keine Forschung betreiben, werden wir garantiert auch nichts finden.“

Dr. Norins sagt, dass es sehr interessante Ähnlichkeiten mit der Entdeckung von Helicobacter pylori und dessen Rolle bei der Verursachung von Magengeschwüren gebe. Dieses Bakterium habe sich seiner Entdeckung über Jahrzehnte hinweg geschickt entzogen. Unter den Haupttodesursachen in den USA liegt Alzheimer auf Rang sechs und die Zahlen bei dieser Erkrankung sind laut den Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention) in den letzten Jahren um 25 Prozent nach oben gegangen.

Bei diesem Wettbewerb, bei dem ein Preisgeld winkt, handelt es sich um ein Projekt von Alzheimer’s Germ Quest, Inc., das seinen Sitz in Naples (Florida) hat … er steht Wissenschaftlern aus der ganzen Welt offen. Das Preisgeld wird von Dr. Norins und seiner Frau Rainey gespendet. Es werden keine weiteren Spendengelder von außerhalb erbeten noch angenommen und es werden keine medizinischen Ratschläge bereitgestellt.

Der 44-jährige Dr. Norins ist ein erfahrener Publizist zu Medizinthemen und hat bislang mehr als 80 Newsletter für Fachkräfte im Gesundheitswesen auf den Weg gebracht. Zu Beginn seiner Karriere leitete er das Venereal Disease Research Laboratory der CDC. Seinen B.A.-Abschluss erhielt er von der Johns Hopkins University, seinen M.D. von der Duke Medical School und seinen Ph.D. von der University of Melbourne, wo er beim Nobelpreisträger Sir Macfarlane Burnet in der Immunologie ausgebildet wurde. Er ist Fellow Emeritus der Infectious Diseases Society of America.

ots/wk

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