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Bild: Pixabay

… damit Frauen noch schöner sind – das weiß doch jeder!

Am Anfang – also vor etwa 130 Jahren – musste sich der Lippenstift erst mühsam durchsetzen. Schauspielerinnen, denen die Männerwelt zu Füßen lag, machten den Lippenstift einst salonfähig … und so nach und nach wagten sich auch bürgerliche Frauen an den „Zauberstab des Eros“ heran.

1883 präsentierte auf der Weltausstellung in Amsterdam ein Parfümhersteller aus Paris einen in Seidenpapier gewickelten Stift aus gefärbtem Rizinusöl, Hirschtalg und Bienenwachs. Zunächst hatte er jedoch einen schweren Stand, da er nicht nur als sündhaft galt, sondern zudem auch sehr teuer war.

Die französische Schauspielerin Sarah Bernhardt, eine Diva des späten 19. Jahrhunderts, machte den Lippenstift populär, als sie mit kirschrotem Mund auf der Bühne stand. Guerlain hat den Lippenstift 1910 erstmals in eine Metallhülse gesteckt.

In den ‚Goldenen Zwanziger Jahren‘ war sein Siegeszug dann nicht mehr aufzuhalten!

Designer hüllten ihn ab 1948 in eine praktische Metallhülse mit Schiebemechanismus, damit sich die Damen nur die Lippen und nicht auch die Finger oder das Handtäschchen färbten. Die Revlon-Brüder Charles und Joseph produzierten nicht nur den ersten Nagellack, sondern waren auch die ersten, die die Farbe für die Nägel mit der für die Lippen aufeinander abstimmten.

Die amerikanische Chemikerin Hazel Bishop entwickelte den auch heute noch verwendeten Lippenstift auf Lanolin-Basis, der die Farbe nicht verschmieren lässt. Ein privates Lippenstiftmuseum wurde von René Koch in Berlin eröffnet.  –  (Wikipedia)

www.lippenstiftmuseum.de

gw

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Bild: By Michael Kranewitter (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Hamburg – Mario Götze startet sein größtes Projekt bei Plan International. Nach drei Jahren beim FC Bayern wechselt der Weltmeisterschütze Mario Götze zu Borussia Dortmund.

Zeitgleich zu diesem Karriereschritt startet jetzt ein Gesundheitsprojekt in Laos, das mithilfe von „Kinder brauchen Fans!“-Botschafter Mario Götze durch einen ganz besonderen Spendenerfolg finanziert wird: Der linke Schuh, mit dem Mario Götze den Siegtreffer im Finale der WM 2014 in Brasilien erzielte, hat bei der TV-Spendengala „Ein Herz für Kinder“ die unglaubliche Summe von zwei Millionen Euro eingebracht.

450.000 Euro davon fließen nun in das Projekt „Gesunder Start ins Leben“ des Kinderhilfswerks. „Dieser Schuh bedeutet mir viel. Umso mehr freue ich mich, dass ich als „Kinder brauchen Fans!“-Botschafter damit jetzt über 140 Dörfer unterstützen kann, und dass 9.000 Mädchen und Jungen ein gesunder Start ins Leben ermöglicht wird“, freut sich Mario Götze.

In der Provinz Bokeo, im Nordwesten von Laos, sind viele Dörfer nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Der Zugang zu Bildungsangeboten und Gesundheitseinrichtungen ist schwierig. Viele Menschen sind mangelernährt. Die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate ist hoch. Wolfgang Porschen, Geschäftsführer bei Plan International Deutschland: „Durch diese Spende können viele Kinder jetzt gesund aufwachsen. Wir danken Mario Götze sehr dafür, dass er das ermöglicht. Mit dem Projekt ‚Gesunder Start ins Leben‘ sollen Mütter und Kinder eine bessere Versorgung bekommen. Gesundheitsstationen und Gemeinden erhalten neue Wasseranschlüsse und Sanitäranlagen. Gesundheitshelferinnen werden mit Motorrädern ausgestattet, um durch das unwegsame Gelände zu entlegenen Dörfern zu gelangen.“

Als Botschafter der Plan-Sportinitiative „Kinder brauchen Fans!“ hat Mario Götze Patenschaften für drei Kinder in Kambodscha, Senegal sowie Vietnam übernommen und engagierte sich bislang für fünf Projekte in Nepal, den Philippinen, Sierra Leone, Brasilien und Uganda.

www.plan.de

ots/gw

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… von Thomas Alwin Müller, unserem genialen Live- und Schnellzeichner (Messezeichner, Cartoonist, Illustrator & Grafik-Designer)  – www.messezeichner.com

KindernothilfeDuisburg – Zum Schluss der Weltaidskonferenz im südafrikanischen Durban fordert die Kindernothilfe stärkeren politischen Willen, um ein Ende von Aids tatsächlich bis 2030 zu erreichen. „Die wohlhabenden Industrieländer müssen mehr Finanzmittel aufbringen, damit HIV und Aids in Zukunft keine Menschenleben mehr kosten“, betont Frank Mischo, Experte für HIV und Aids bei der Kindernothilfe.

Aids ist noch immer die häufigste Todesursache in Afrika und die zweithäufigste Todesursache weltweit für die Altersgruppe junger Menschen zwischen 10 und 19 Jahren. Allein im südlichen Afrika infizieren sich jeden Tag 2.500 Mädchen und Frauen mit HIV.

Trotz mancher Rückschläge machte die Konferenz in Durban deutlich, dass sich die vielen wissenschaftlichen Neuerungen positiv auf die Zahl der Neuinfektionen auswirken: Mittlerweile erhalten 17 Millionen der rund 37 Millionen weltweit mit HIV lebenden Menschen eine lebenslange Behandlungsmöglichkeit – doch nur im globalen Norden findet eine nahezu flächendeckende Behandlung statt. Der Anteil der Kinder mit HIV sank in den vergangenen Jahren von 2,6 Millionen auf 1,8 Millionen.

Aber auch hier gibt es noch immer viel zu wenige kindgerechte HIV-Medikamente und Tests, beklagt Kindernothilfe-Experte Frank Mischo: „Mehr als die Hälfte der infizierten Babys stirbt in den ersten zwei Lebensjahren, weil sie keine medizinische Behandlung erhält.“ Daher appelliert die Kindernothilfe an die Pharmaindustrie, bezahlbare HIV-Testmöglichkeiten speziell für Kleinkinder flächendeckend zur Verfügung zu stellen.

Auch an die Politik in Deutschland hat die Kindernothilfe klare Forderungen: Um Rückschläge in der Aidsbekämpfung zu vermeiden, wäre ein deutscher Anteil im ‚Globalen Fonds zur Bekämpfung von Malaria, Tuberkulose und Aids‘ von mindestens 300 Millionen Euro notwendig. Bislang plant die Bundesregierung für die im September in Montreal stattfindende Wiederauffüllungskonferenz für den Globalen Fond lediglich 220 Millionen Euro einzustellen:

„Nur wenn wohlhabende Staaten mit gutem Beispiel vorangehen, wird ein Ende von Aids bis zum Jahr 2030 wirklich erreichbar“, so Mischo: „Darüber hinaus fordern wir auch die Bundesregierung auf, spezielle HIV-Testmöglichkeiten für Kleinkinder in Partnerländern auszubauen, um möglichst viele Kinderleben zu retten.“

www.Kindernothilfe.de

ots/gw

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V.li.n.re.: Bodo Aertel, Bundesverband der Schornsteinfeger (ZIV) – Frieder Kircher, Vorsitzender des gemeinsamen Ausschusses für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung der vfdb und des DFV – Claudia Groetschel, Initiative „Rauchmelder retten Leben“ – Alexander Küsel, Leiter Schadenverhütung, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV). Bild: obs/Rauchmelder retten Leben/Jo Neunter, Berlin

Berlin – Nun ist die Rauchmelderpflicht in Deutschland flächendeckend eingeführt. Seit 16 Jahren haben sich die Freiwilligen Feuerwehren, die Berufsfeuerwehren sowie die Schornsteinfeger aller Bundesländer aktiv dafür eingesetzt. Unterstützt wurden sie dabei maßgeblich vom Forum Brandrauchprävention e.V., das seit dem Jahr 2000 die Aufklärungskampagne „Rauchmelder retten Leben“ betreibt und vor rund acht Jahren den bundesweiten Rauchmeldertag an jedem Freitag, dem 13., etablierte.
Das gemeinsame Engagement wurde belohnt: Mit der Novellierung der Bauordnung in Berlin und Brandenburg wurde in diesem Sommer die Pflicht in allen Bundesländern gesetzlich verankert.

„Mein Dank gilt vor allem den vielen Freiwilligen, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass das Leben durch verbesserten Brandschutz in Deutschlands Privathaushalten noch sicherer wird. Die bundesweite Rauchmelderpflicht ist ein echter Meilenstein, betont Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „Unsere Aufklärungsarbeit ist noch nicht beendet, denn vor allem viele private Eigentümer haben ihre Wohnungen noch nicht ausgestattet. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die Rauchmelder auch eingebaut werden“, ergänzt Bodo Aertel vom Bundesverband der Schornsteinfeger (ZIV).

Rheinland-Pfalz Vorreiter, Berlin Schlusslicht

Als letztes Bundesland hatte Berlin am 09. Juni dieses Jahres die Rauchmelderpflicht für Neu- und Umbauten ab 2017 und für Bestandsbauten mit einer Übergangsfrist bis zum Jahr 2020 eingeführt. „Es freut mich sehr, dass es auch Berlin endlich geschafft hat, die Rauchmelderpflicht gesetzlich zu verankern“, sagt Albrecht Broemme, Präsident des Technischen Hilfswerks (THW), der im Jahr 2000 in seiner damaligen Funktion als Landesbranddirektor Berlins die Aufklärungskampagne „Rauchmelder retten Leben“ initiierte: „Getreu dem Motto, die Letzten werden die Ersten sein, haben Berlin und Brandenburg die Rauchmelderpflicht zwar zuletzt eingeführt, aber dafür waren sie konsequent. Denn anders als in allen anderen Bundesländern gilt die Rauchmelderpflicht hier für alle Aufenthaltsräume – außer in Küche und Bad.“

Vorreiter bei der Rauchmelderpflicht war Rheinland-Pfalz, die bereits 2003 ihre Landesbauordnung entsprechend geändert haben. In allen Bundesländern mit Rauchmelderpflicht gilt diese sowohl für Neu- und Umbauten als auch für Bestandsbauten. Nur Sachsen hat bisher keine Rauchmelderpflicht für bereits bestehende Wohnungen verabschiedet.

Rauchmelderpflicht ist Ländersache

Der Einbau sowie die jährliche Wartung und Pflege der Rauchmelder ist in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt. In allen Bundesländern ist der Eigentümer für die Installation zuständig. Wer die Wartung übernehmen soll, ist jedoch in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Die jeweiligen Fristen sowie Angaben zur Verantwortlichkeit für die mindestens jährliche Wartung finden Verbraucher unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/gesetzgebung/

ots/wk

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Bild: Goerdten at German Wiki

… diese – ach so wahre Erkenntnis – stammt von dem deutschen Dichter Julius Sturm.

Julius Carl Reinhold Sturm (auch Julius Karl Reinhold Sturm; * 21. Juli 1816 in Köstritz; † 2. Mai 1896 in Leipzig) war (auch unter dem Pseudonym Julius Stern) einer der bedeutendsten Dichter der Spätromantik. Außerdem war Sturm von 1856 bis 1885 Pfarrer von Köstritz. Er verfasste zahlreiche Gedichte und Prosa-Werke, die er in etwa 30 Büchern veröffentlichte.

1844 gab er sein erstes Buch „Neue Märchen für die Jugend“ – damals noch unter dem Pseudonym Julius Stern – heraus. 1851 wurde er Pfarrer in Göschitz bei Schleiz und Ende 1857 Pfarrer in Köstritz. 1885 wurde er zum Ehrenbürger von Köstritz ernannt. Anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand erhielt er im gleichen Jahr 1885 den Titel eines ‚Geheimen Kirchenrates‘.

Sein Sohn Heinrich Sturm war von 1908 bis zu seinem Tod 1917 Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz. Sein älterer Sohn August Sturm – beruflich Rechtsanwalt und selbst Autor vieler Gedichte und anderer Werke – verfasste 1916 eine Biografie seines Vaters. – Sturms Texte gelten als religiös geprägt und empfindsam.  –  (Wikipedia)

gw

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Vanilleeis mit Sahne und Kirschen • Bild: By Benreis (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Mettmann – Ein Sommer ohne die kalte Köstlichkeit ist wie ein Himmel ohne Sterne! Klar, dass das weltweite Lieblingseis sogar einen eigenen „Internationalen Vanilleeis-Tag“ hat – und zwar am 23. Juli! Doch die ’süße Verführung‘ birgt noch weitere Überraschungen.

1. Vanilleeis hat weltberühmte Fans

Kaum ein Tag soll vergangen sein, an dem Elvis Presley nicht die eine oder andere Kugel Vanilleeis gegessen hat. Der King of Rock ’n‘ Roll liebte besonders die Kombination mit Schokolade. Und auch der kleine britische Prinz George (2) ist ein echtes Schleckermäulchen. Er mag sein Eis am liebsten mit Schokoflocken. Übrigens: Pro Kopf und Jahr genießt jeder Bundesbürger etwa 8 Liter Eis – den Großteil in der Geschmacksrichtung Vanille lt. Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V.

2. Vanilleeis ist selbst ein Star

Immer wieder spielt Vanilleeis auch tragende Rollen in Büchern und Filmen. Im Liebesdrama „My Blueberry Nights“ vom chinesischen Regisseur Wong Kar-Wai löffelte die verlassene Elizabeth (Norah Jones) Blaubeerkuchen mit Vanilleeis. Und auch im Jugend-Buch „Yolo, Kaugummi-Knoblauch-Vanilleeis und eine Überraschung zu viel“ von Gerlis Zillgens spielt die beliebte Sorte eine tragende Rolle!

3. Vanilleeis ist Luxus pur

Wer im Scoopi Café in Dubai ein Vanilleeis bestellt, muss tief in die Tasche greifen: 719 Euro kostet eine Kugel der Sorte Black Diamond. Der Grund: Neben hochwertiger Vanille werden kostbarer Safran aus dem Iran und italienischer schwarzer Trüffel hinzugefügt. Bestreut wird die süße Sünde natürlich mit essbarem Blattgold und formvollendet mit einem goldenen Löffel serviert!

4. Vanilleeis bricht alle Rekorde

Seit Jahren gewinnt die gelbe Creme mit den schwarzen Pünktchen in Beliebtheitsumfragen mindestens Bronze, Silber oder Gold. Doch Vanilleeis ist nicht nur der Sieger in Sachen Geschmack: Immer wieder ist es auch der wichtigste Teilnehmer bei Rekordversuchen. 2002 formten zwei Amerikaner ein 925 Kilogramm schweres Schiff aus über 1700 Litern Vanille- und Schokoeis und landeten damit sogar im Guinness Buch der Rekorde.

5. Vanilleeis kann zum Notfall werden

Zumindest sah das eine Engländerin so. Dahinter steckte nicht etwa ein nächtlicher Heißhunger-Anfall – ganz im Gegenteil. Die Dame hatte in einer Eisdiele ein Vanilleeis mit Schokostreuseln bestellt und war unzufrieden mit der Menge an Streuseln. Als der Eisverkäufer ihre Beschwerde abwies, rief die Frau tatsächlich die Polizei an. Die Reaktion der Gesetzeshüter: Sie zeigten der Dame eiskalt die Schulter und legten auf.

6. Vanilleeis tut Gutes

Dario Fontanella aus Mannheim hat nicht nur ein Herz für Eis, sondern auch für Kinder. Der Eisdielenbesitzer erbaute 2010 aus 30 Kilogramm Vanilleeis ein Spaghetti-Eis im XXL-Format für den guten Zweck. Naschkatzen konnten anschließend für einen Euro eine Portion kaufen. Den Erlös spendete Fontanella an das Kinderhospiz ‚Sterntaler‘ in seiner Stadt. Auch der gemeinnützige Verein  „eismann hilft“  unterstützt Familien und Kinder, zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit der Charity-Organisation Make-a-Wish. Sie erfüllt lebensbedrohlich erkrankten Kindern ihren sehnlichsten Wunsch.

7. Vanilleeis liebt’s heiß

Beim Blick in die Speisekarte traut man kaum seinen Augen: Gebackenes Vanilleeis?! Doch was im ersten Moment völlig gegensätzlich erscheint, ist ein spannendes Erlebnis für jede Zunge. Denn das Eis wird in einer Teigkugel kurz frittiert. Das Ergebnis: Außen knackig, innen kühl und zart schmelzend. Ausprobieren lohnt sich!

ots/wk

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